Bei einer Sanierung wird die Elektrik oft erst spät zum Thema — dabei ist sie eine der Installationen, die sich nach dem Verputzen am schwersten nachträglich ändern lässt. Ein früher, ehrlicher Blick darauf lohnt sich.
Typische Warnzeichen
- Sicherungen mit Schraubkappen statt moderner Leitungsschutzschalter
- Zu wenige Steckdosen pro Raum, sichtbar an Mehrfachsteckern und Verlängerungskabeln
- Kein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) in der Verteilung
- Stoffummantelte oder brüchige Kabel, sichtbar im Keller oder Dachboden
- Flackerndes Licht oder Sicherungen, die regelmäßig auslösen
Warum das bei einer Sanierung besonders relevant ist
Wenn ohnehin Wände geöffnet oder neu verputzt werden, ist der günstigste Zeitpunkt für eine Erneuerung der Elektrik genau jetzt — nicht erst, wenn frisch gestrichene Wände wieder aufgestemmt werden müssten. Das gilt besonders bei Komplettsanierungen, bei denen Rohinstallation ohnehin Teil des Ablaufs ist.
Was eine Einschätzung vor Ort leistet
Ob ein Teilaustausch reicht oder eine komplette Neuinstallation sinnvoll ist, hängt vom tatsächlichen Zustand der Bestandsleitungen ab — das lässt sich seriös nur vor Ort beurteilen, nicht anhand des Baujahrs allein.



